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Vortrag von Helmut Linde/Lich |
Anleitung zur Selbsthilfe
Wenn wir uns im Spiegel anschauen, gibt er unser Bild spiegelverkehrt wieder,
was uns normal erscheint, weil wir es nicht anders kennen. Wäre es nicht bedeutend
effektiver, einen Spiegel zu haben, der uns 100%ig wiedergibt, so wie wir wirklich
sind? Und das auf allen Ebenen, nicht nur körperlich! Könnten wir dann nicht
optimal und schnell lernen? Keine Sorge, es gibt ihn, wir sehen nur den Wald
vor lauter Bäumen nicht. Allerdings brauchen wir Mut, um hineinzuschauen. Das
hat mit Eigen-Verantwortung zu tun. Wer uns hilft, ist nicht immer unser Freund
und Förderer, aber wer uns kritisiert, auch nicht immer unser Feind und Gegner.
Wenn wir in den rechten Spiegel schauen, erkennen wir das. Außerdem müssen wir
uns ernsthaft fragen, wo die Hilfe aufhört und die Abhängigkeit anfängt... Was
wollen wir? Die anderen schnell von uns unabhängig machen oder auf Dauer gebraucht
werden? Viele wollen gern anderen helfen, brauchen jedoch selbst Hilfe. Laßt
uns lernen, uns selbst zu helfen. Dann werden uns die anderen kopieren, und
wir haben ihnen dauerhaft geholfen.